Grappa Francoli le Origini
Grappa Francoli le Origini
Impatto Zero
Impatto Zero

60 Jahre

Distillerie Francoli.

Die erste Distillerie (Brennerei) Francoli Zero Impatto ® gleicht die CO2-Emissionen durch die Schaffung neuer Wälder.


Die Geschichte der Distillerie Francoli ...

Eine Geschichte zu erzählen, die wirklich passiert ist, bedeutet sich in eine Welt von Ereignissen und menschlichen Geschicken hineinzuversetzen und es ist fesselnd für den Erzähler vergangene Leben zu durchlaufen und Dinge wieder zu entdecken die in Erinnerungen versteckt waren.   

Die verschlungenen Wege der Vergangenheit älterer Generationen zu durchforsten, bedeutet immer auch Dinge und Geschehnisse ans Licht zu bringen die oft vergessen, in jedem Fall aber ein Teil unserer Wurzeln sind. Auch um die Familie Francoli rangt sich eine dieser charakterisierenden Geschichten, reich an Details und Anekdoten, die sie zu etwas Besonderem machen im Vergleich zu Anderen. Diese alte Dynastie von Weinbrennern begab sich in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts erstmals in die Welt der Destillation. Luigi Guglielmo Francoli, ein naturbegeisterter Mensch, war von dem Wunsch beseelt worden, seinen Freunden und Bekannten die Früchte eben dieser Natur zu Gute kommen zu lassen. Er begann sich für die Kunst des Destillierens zu interessieren. Seine Neugier wurde geweckt, als er mit Pferd und Holzbeladenem Wagen (sein Vater war der Besitzer des Sägewerkes in Campodolcino.) ins Tal hinunter kam, und die Weinreben der Chiavennasca-Traube sah. Diese gaben den Kleinbauern außer stolzen Trauben auch duftende Weißweine, aus denen ausgezeichneter Aquavit gewonnen wurde. Auf dem Rückweg nach Campodolcino, überlegte

Luigi, dass es nützlich und interessant sein konnte, seinen Wagen mit Weintrauben zu füllen. So begann er mit denersten Experimenten und nachdem er sich mit einem ganz einfachen Destilliergerät ausgestattet hatte, entstanden die ersten Tropfen seines Grappas.

Das blühende Holzgeschäft und die Schwierigkeiten auf Grund einer sehr hohen Alkoholsteuer hinderten ihn daran seine Aktivitäten zu legalisieren und zu seinem Hauptgeschäft zu machen. Stattdessen waren es seine Söhne, die seine Aktivitäten mit großem Mut weiterführten und im Jahre1895 die Brennerei F.LLI FRANCOLI gründeten. Gabriele, Guglielmo und Bartolomeo bedienten sich in der gleichen Art und Weise des Materials,wie ihr Vater, erhielten aber die berühmte Erlaubnis der „Täglichen Destillation“ (Die vielleicht auch heute noch in Domodossola gebräuchlich ist) in dem sie täglich die Produktionssteuer für den hergestellten Grappa bezahlten. Sie stellten Grappa im 2-stelligen Bereich für Familie und Freunde her, den man nicht nur in der Gegend sondern auch drüber hinaus, schätzen gelernt hatte. In der Tat kamen Neugierige und Interessierte auch von Außerhalb.

Sicher ist, dass die Brennerei F.LLI FRANCOLI Ende des 1800ten Jahrhunderts den ersten Preis mit ihrem Grappa all`vA (Achillea Moscata, eine typische alpine Pflanze des Val.S. Giacomo) gewonnen hat, und zwar in einer Art Wettstreit in Palermo. Es scheint, dass alle Spuren dieses Preises verschwunden sind, weil ein Arbeiter die dringende Notwendigkeit verspürt hatte, dieses Diplom zu benutzen um ein Fenster abzudichten in dem eine Scheibe zerbrochen war.

*** um aber zu unserer Geschichte zurück zu kehren: es bleibt zu sagen dass die Leidenschaft des Destillierens hauptsächlich die Söhne Gabriele und Guglielmo ergriffen hatte. Die Erstgeborenen (jeweils Giacomo und Nino) verließen Campodolcino um im Ponti Sul Mincio in der Provinz von Mantova, eine Brennerei zu gründen. Die Zweiten (Guglielmo und Severo) machten das Gleiche , gingen aber den Weg in Richtung Piemont, um genau zu sein, nach Ghemme (Novara). Dort gründeten sie im Jahre 1922 die Brennerei FRANCOLI. Dennoch blieb nur Guglielmo fest in Ghemme, was für ihn bedeutete, sich definitiv der Destillation zu widmen. Man glaubt, dass die Berufung zur Destillation besonders in Campodolcino verbreitet war. Einige behaupten, dass ungefähr 50 andere, doppelt soviel Brennereien von Leuten gegründet wurden die aus Val S. Giacomo stammten. Diese verließen das Gebirge auch aus logistischen Gründen, um im Tal geeignetere Plätze für die Gründung einer Grappa-Brennerei zu finden. So zitiert Guido Scaramellini seinem Artikel: „I grapàt della Val S. Giacomo“. Im Jahre 1948 kam Luigi dazu, der Sohn von Severo. Dieser kam aus Campodolcino und arbeitete als Grapàt-Angestellter bei seinem Onkel Guglielmo. So ergriff auch die Jüngeren die Leidenschaft für das Destillieren. Ihr gemeinsames Arbeitsverhältnis endete im Laufe eines Winters. Luigi versuchte sich heimlich nach Australien einzuschiffen, auf der Suche nach einem Traum, an den er sich selbst heute, nach 40 Jahren noch mit Freude und Bedauern erinnert. Später im Jahre 1951 kam Luigi zufällig nach Ghemme und erfuhr, dass sein Onkel Lino beabsichtigte die Firma aufzugeben. So wurde in Ghemme die Brennerei Luigi Francoli geboren, bestehend aus zwei kleinen Geschäften, in denen die besten Grappe der Gegend abgefüllt und verkauft wurden. Der Zuwachs an Arbeit erforderte es, daß Luigi seine vier jüngeren Brüder rief, die ihn nach und nach erreichten.

So entstand die vierte Generation von Weinbrandbrennern und jeder hatte seinen ganz bestimmten Platz in der Firma. Nachfolgend wurde 1962 innerhalb der Firma die Gesellschaft „Distillerie F.lli Francoli“ gegründet, die 1975 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde.

Der Weg zur Berühmtheit war für sie die Konsequenz einer Leidenschaft, die sie von ihren Großvätern geerbt hatten, die Liebe zu allen guten Dingen, das Ergebnis von handwerklicher Fertigkeit und Erfahrung die die Qualität über alles erhebt. Heute ist die fünfte Generation im Hause Francoli angesiedelt, natürlich mit der Absicht, den folgenden Generationen ihre Leidenschaft, die Kunst und …

Qualität des Grappas zu überliefern.

                           

 

 

Francoli Grappa Haute de Gamme
Grappa Francoli Haute de Gamme
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Grappa Luigi Francoli
Distilleria Sasanna Gualco

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